BORG 2700.aktuell   ·   Projekte 

Auf den Spuren des Krieges - Schloss Belvedere und Heeresgeschichtliches Museum 6n2

Auf den Spuren des Krieges - Schloss Belvedere und Heeresgeschichtliches Museum (6n2)

Am 29.März unternahm die 6N2 gemeinsam mit ihrer GSPB-Lehrerin Mag.a Theresa Staudinger einen Ausflug nach Wien. Nachdem im Unterricht kriegerische Auseinandersetzungen der Neuzeit – allen voran der Dreißigjährige Krieg und die Belagerungen Wiens durch die Osmanen – im Vordergrund standen, sollte dieses Wissen durch die beiden angesteuerten Destinationen gefestigt und vor allem veranschaulicht werden.

Schloss Belvedere

Angekommen in Wien spazierte die Klasse gemeinsam zum Schloss Belvedere. Während der Besichtigung der wunderschönen Außenanlage erfuhren die SchülerInnen mehr über die Vergangenheit dieses geschichtsträchtigen Ortes: Sie hörten von Prinz Eugen von Savoyen, dem Oberbefehlshaber und Helden der „Türkenkriege“, der das Schloss erbauen ließ. Sie standen vor dem Balkon auf welchem 1955 dem Volk der österreichische Staatsvertrag präsentiert wurde. Sie erfuhren anhand des Klimt-Gemäldes „Adele Bloch-Bauer I“, welches bis zu seiner Rückgabe an die rechtmäßige Eigentümerin im Jahr 2006 im Belvedere Museum ausgestellt war, von der Restitution entarteter Kunstwerke nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie identifizierten den sogenannten Canaletto-Blick, der Wien als Unesco-Weltkulturerbe kennzeichnet und durch die aktuelle Debatte rund um die geplanten Bauten am Heumarkt immer wieder in den Medien diskutiert wird. 

Heeresgeschichtliche Museum

Danach wanderte die Klasse weiter zum Heeresgeschichtlichen Museum, welches passend zu seinem Leitspruch „Kriege gehören ins Museum“ auch dem Dreißigjährigen Krieg und den Türkenkriegen einen eigenen Bereich widmet. In zwei Gruppen wurden die SchülerInnen durch die Bereiche geführt und erhielten so einen beeindruckenden Einblick in die neuzeitliche Kriegspraxis und die Hintergründe, welche zu den kriegerischen Auseinandersetzungen geführt haben. Die Guides gingen zudem genauer auf den bereits erwähnten Prinz Eugen von Savoyen ein, sodass die Klasse auch eine bessere Vorstellung über das damalige Leben am französischen und österreichischen Hof erhielt.

<< zurück