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C3-Award geht an Alma Stastny

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2017 wurde der C3-Award 2017 für herausragende Vorwissenschaftliche Arbeiten im Bereich Internationale Entwicklung zum zweiten Mal vergeben. Von insgesamt 73 eingereichten Arbeiten aus ganz Österreich wurden 8 in die Shortlist aufgenommen und am 30. Mai 2017 im Rahmen eines Festaktes vorgestellt.

Drei Arbeiten wurden mit dem C3-Award prämiert. Die eingereichten Arbeiten illustrieren die Relevanz entwicklungspolitischer Themen und die Bereitschaft junger Menschen, Zusammenhänge zwischen globalen Prozessen und der eigenen Lebensweise zu reflektieren.

Alma Stastny, Schülerin der 8MI, wurde an diesem Abend für ihre sehr engagierte Arbeit mit dem Titel „Kann vermehrte Aufklärung unser Konsumverhalten ändern? Behandelt am Beispiel der Textilindustrie von Bangladesch“ mit dem C3-Award 2017 ausgezeichnet. In Ihrer Arbeit analysiert sie die Produktionshintergründe von Kleidung.

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In einem weiteren Schritt geht sie der Frage nach, ob und wie weit aktive Aufklärungsarbeit, die bedenkliche Produktions- und Lebensbedingungen in den Herstellungsländern thematisiert, das Konsumverhalten von Jugendlichen ändern kann. Überdies werden konkrete Konsumalternativen aufgezeigt.

In der Laudatio wurden vor allem die Qualität der wissenschaftlichen Methodik im empirischen Teil der Arbeit, die Reflexionsfähigkeit und das Engagement von Alma Stastny hervorgehoben. Weiters wurde die gelungene Darstellung globaler Zusammenhänge sowie die Sichtbarmachung internationaler Machtverhältnisse und struktureller Ungleichheit gelobt.

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